Fisch-Sortiment

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Hering
Der Hering ist ein Schwarmfisch und lebt im Übergangsgebiet zwischen nördlicher, gemäßigter und polarer Zone. Er kommt nicht nur in Ost- und Nordsee vor, sondern im gesamten Nordatlantik von Norwegen, um die Faröer und Nordisland, bei Grönland bis North Carolina. Heringe leben von tierischem Plankton. Mit der Meereserwärmung im Frühjahr vermehrt sich das Plankton, so dass der abgemagerte Winterhering ein fast unerschöpfliches Futterreservoir vorfindet. Bis zum Sommeranfang ist er prall gefüllt mit Wuchs- und Aufbaustoffen, die er braucht, um später ,,Milch" (Samen) oder Rogen (Eier) bilden zu können. Etwa ab August machen Milch bzw. Rogen bis zu einem Fünftel seines Gewichts aus. Nach dem Ablaichen im Herbst beginnt er wieder den neuen Zyklus und setzt Fett an. Sie sind bevorzugte Beute vieler Meerestiere, sind also für das marine Ökosystem von großer Bedeutung. Heringe können bis über 40cm lang und älter als 20 Jahre werden.
Unter Wasser fasziniert das Farbspiel des Herings: Der Rücken leuchtet in allen Farben von gelbgrün über blauschwarz bis blaugrün mit einem dezenten Purpurschimmer. Der Bauch ist weiß, die Flanken glänzen silbrig - ,,Silber des Meeres" werden Heringsschwärme auch genannt. Als gefangener Fisch sieht er jedoch eher unscheinbar grünblau aus. Er hat glatte Kiemendeckel, Schuppen ohne Dornen, der Unterkiefer ist länger als der Oberkiefer. Die Bauchflosse des Herings sitzt hinter dem vorderen Ende der Rückenflosse.

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Rotbarsch
Die Rotbarsche leben in Schwärmen hauptsächlich im Nord-Atlantik und bevorzugen Wassertemperaturen zwischen 3 und 8 Grad Celsius und Tiefen bis zu 1.000 Meter. Wichtigste Aufenthaltsräume sind die nördlichen europäischen Meere. Auffällig ist die Rotfärbung der Fische, die ihnen auch den Namen gab. Sie sind leuchtend rot mit einigen dunkleren Marmorierungen auf dem Rücken und einem hellen Rosa auf dem Bauch. Rotbarsche ernähren sich von Garnelen, Krabben und kleinen Fischen wie Heringen, Lodden und Jungdorschen. Sie wachsen ungewöhnlich langsam, können aber bis zu 50 Jahre alt werden. In diesem Alter messen Rotbarsche etwa einen Meter und wiegen rd. 12 Kilogramm. Wichtigstes Fanggeschirr der Rotbarschfischerei ist das Schleppnetz, das in den letzten Jahrzehnten technisch auch für den Einsatz in größeren Tiefen weiterentwickelt wurde. Zur Schonung von Jungfischen, die für die langfristige Bestandserhaltung besonders wichtig sind, werden größere Maschenweiten und Fluchtfenster in die Netze eingewoben. Für die deutsche Fischwirtschaft sind die Rotbarsche wegen ihrer Beliebtheit beim Verbraucher von großer wirtschaftlicher Bedeutung.

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Lachs
Der atlantische Lachs (Salmo salar) wie auch seine fünf qualitätsmäßig grundverschiedenen ,,Vettern" der pazifischen Lachse, die der Gattung Oncorhynchus angehören, laichen ausschließlich im Süßwasser ab und verbringen in diesem auch ihre Jugendphase. Daher werden sie zu den Süßwasserfischen gerechnet. Je nach Art und klimatischen Bedingungen bleiben die kleinen Lachse in freier Natur bis zur Abwanderungsfähigkeit ins Meer bis zu vier, fünf Jahren im Oberlauf der Flüsse. Danach wandern sie zum Meer ab. Nach einer kurzen Umgewöhnungszeit in den Flussmündungen nehmen die Fische durch die Meereskost schnell zu. Nahe der Meeresoberfläche streifen sie als Raubfische umher und ernähren sich von Kleinfischen (wie von Heringen und Sprotten) und Krebstieren. Nach 1 bis 4 Jahren im Meer wandern die Lachse in ihre Heimatgewässer zum Laichen zurück - genau dorthin, wo sie aufgewachsen sind. Beobachtungen haben gezeigt, dass Wege von tausenden Kilometern zurückgelegt werden mit Durchschnittsgeschwindigkeiten von 50 bis 100 Kilometern am Tag. Auf ihrem Weg zu den Laichplätzen haben die Fische oft große Hindernisse zu überwinden, wie Wasserfälle, die sie durch kräftige Schwanzschläge und Sprünge überwinden. Um ihnen den Aufstieg zu erleichtern, wurden vielfach künstliche Lachstreppen oder Lachsleitern angelegt. Die kräftigen und mit enormen Fettreserven ausgestatteten Laichtiere verlieren während der Heimwanderung und dem Ablaichen bis zu 40 Prozent ihres Gewichts. Im Gegensatz zum atlantischen Lachs (Salmo salar), der bis zu vier, fünf mal ablaichen kann, sterben sämtliche pazifischen Lachse (Oncorhynchus sp.) nach dem ersten Laichvorgang ab.

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Kabeljau
Als Jungfisch wird er Dorsch genannt, und Kabeljau als älterer, laichreifer Fisch. Er gehört zu der Gruppe der sog. Gadeidae. Der Dorsch ist ein Wanderfisch, der stark von Umwelteinflüssen abhängig ist. Wenn sie auf Nahrungssuche sind, halten sich die Fische in kälteren Regionen auf, zum Laichen ziehen sie gen Süden in wärmere Regionen. Die Jungfische ernähren sich von Kleintieren wie Krebsen, Muscheln, Krabben und Kleinfischen. Der ausgewachsene Kabeljau ist ein Räuber, der sogar Heringsschwärme kilometerweit verfolgt. Dorsche wachsen sehr schnell (im 1. Jahr auf 14 cm, im 2. bis auf 28 cm, im 5. auf 54 cm Länge). Die durchschnittliche Größe eines ausgewachsenen Kabeljaus ist 60 cm und sein Durchschnittsgewicht 2,5 kg. Vereinzelt gibt es auch Exemplare, die bis zu 1,5 Meter lang, 40 kg schwer und 25 Jahre alt werden.

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Thunfisch
Der Thunfisch ist weltweit verbreitet. Da er Temperaturen über 10 Grad C. bevorzugt, kommt er vor allem in wärmeren Gewässern vor: von den Kanarischen Inseln bis nach Irland und von den Azoren bis ins äußerste östliche Mittelmeer. Er hält sich außerdem vor der West- und Ostküste Amerikas sowie in chinesischen und japanischen Gewässern auf. Hauptfanggebiete sind der Indische Ozean und der Pazifik. Die wichtigsten Fangnationen sind neben Japan (rückläufig) Taiwan, Mexiko, Peru, USA, Spanien und Frankreich.
Thunfische leben in kleinen Schwärmen meist an der Wasseroberfläche. Sie sind Räuber, die kleinere Schwarmfische, wie Makrelen, Sardinen - in tieferen Wasserschichten Rotbarsche und Lengfische - jagen. Der große Knochenfisch ist schnell und legt mühelos weite Strecken in einem Tempo bis zu 50 km/h zurück.
Thunfische können bis zu 18 Jahre alt werden. Sie sind sehr schnellwüchsig und es gibt große Unterschiede in den Größen der einzelnen Thunfischarten. So wird z.B. der sog. Echte Bonito bis zu 70 cm lang und bis zu 5 kg schwer. Von den selteneren größeren Thunfischarten (z. B. Roter Thun) wurden aber auch schon Exemplare mit einer Länge von 3 m und einem Gewicht von 300 kg gefangen. Alle Thunfischarten sind an der eleganten Spindelform zu erkennen. Diese Form ermöglicht ihnen die schnelle Fortbewegung im Wasser. Das Maul wirkt verhältnismäßig klein zu dem massigen Körper. Die Zähne sind ebenfalls relativ klein und je in einer Reihe auf beiden Kiefern angeordnet. Die am häufigsten vorkommenden Thunfischarten sind der Echte Bonito (Katsuwonus pelamis) - weltweit als Skipjack bezeichnet - und der Gelbflossenthun (Thunnus albacares). Daneben kommen noch zahlreiche andere Thunfischarten vor.

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Seelachs
Der Seelachs (Köhler) ist ein Schwarmfisch und lebt in kalten und gemäßigten Meeresregionen in grundnahen Wasserschichten, aber auch palagisch (freischwimmend) in der Wassermitte. Er ist ein Räuber. Die Jungfische leben von Hüpferlingen, Leuchtgarnelen und Fischbrut. Die erwachsenen Tiere von Heringen, Sprotten und im Nordmeer von Lodden. Manchmal verfolgen sie ihre Beute bis zum Strand. Der Seelachs oder Köhler wird in der Regel bis zu 70 cm lang. Es gibt aber auch Ausnahmen von 130 cm Länge und 30 kg Gewicht. Die Fische können über 25 Jahre alt werden.

Der Seelachs ist ein naher Verwandter des Dorschs oder Kabeljaus und des Pollacks, aber von eleganterer Erscheinung. Der Körperbau ist langgestreckt und von dunkler Färbung. Der Rücken ist fast schwarz und von einem dunkeloliven Schimmer überzogen. Die Maulhöhle ist ebenfalls schwärzlich. Die Flossen sind grau, und die Bauchseite weißlich. Zu seinen besonderen Erkennungsmerkmalen gehört der auffallend weit vorstehende Unterkiefer. Der Seelachs lebt in Gewässern um Island, Spitzbergen, Norwegen und in der Nordsee. Durch das Skagerrak dringt er auch ins nördliche Kattegat vor. An Großbritannien zieht er bis in iberische Gewässer. Die wichtigsten Fangnationen sind: Norwegen, Faröer, Island, Frankreich, Kanada, Großbritannien und Deutschland.

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Zander
Der Zander ist ein auch bei uns heimischer Süßwasserfisch, der zur Familie der Barsche gehört. Er ist ein empfindlicher Bursche und stellt besondere Ansprüche an die Umweltbedingungen unter Wasser. Im Gegensatz zu vielen anderen Artgenossen, die im Süßwasser leben, bevorzugt er getrübte Gewässer. Der Untergrund seines Lebensraumes sollte hart sein, und die Seen und Flüsse, in denen er zu finden ist, dürfen im Sommer sogar höhere Wärmegrade aufweisen, damit der Zander sich wohlfühlt.
Die Färbung des Fisches ist blass-grünlich. Dunkle, am Rücken verlaufende Fleckenreihen, die sich auch über Flossen und Schwanz fortsetzen, verzieren ihn mit einem interessanten Muster. Das räuberische Maul des Zanders weist eine größere Anzahl von Fangzähnen auf, die in Reihen im Kiefer eingestreut sind. Das Maul und der Magen sind jedoch relativ klein. Das bedingt, dass der Zander in erster Linie kleinen Fischen nachstellt.

Der Zander ist ein schneller Räuber. Besonders bevorzugt er Stinte. Aber auch Krebse und Kleinlebewesen gehören zu seiner Beute. Aufgrund seiner Fressgier ist der Zander relativ schnellwüchsig. Einjährige Zander sind in der Regel unter günstigen Lebensbedingungen 10 bis 15 Zentimeter lang, zweijährige erreichen 17 bis 20 Zentimeter Länge, und mit drei Jahren, bei etwa 25 Zentimetern, werden die Fische geschlechtsreif. Zwischen April und Mai legt das Zander-Weibchen in Ufernähe oder im Flachwasser mehrere hunderttausend Eier ab. Dabei bedient es sich natürlicher Schutzzonen zwischen Steinen und Kleingeäst, wo es seine Nestgrube für das Gelege einrichtet. Die Zanderbrut klebt leicht zusammen, wodurch nur ein Teil zur Entwicklung von Jungfischen befähigt wird, außerdem kann so die Brut leicht anderen Raubfischen wie Hecht und Barsch als Beute zum Opfer fallen. Zander werden üblicherweise zwischen 40 und 130 Zentimetern lang und bis zu zehn Kilogramm schwer. Obwohl er zur Barsch-Familie gehört, ähnelt der Zander im Aussehen und in seinem Jagdverhalten eher dem bekanntesten Süßwasserräuber, dem Hecht. Besonders die schlanke Körperform erinnert an den Hecht. Neben dem mit starken Stachelstrahlen versehenen ersten beiden deutlich getrennten Rückenflossen ist die gestreckte, Hecht-ähnliche Form eines der prägnantesten Merkmale des Zanders.

Die ursprüngliche Heimat des Zanders ist der Osten und Norden Europas. Besonders in Russland spielt der Zander für die Fischversorgung eine große Rolle. Durch Zuchtversuche und den Einsatz von Jungfischen in andere Gewässer ist der Zander mittlerweile in ganz Mitteleuropa verbreitet. Man findet ihn auch in salzarmen Teilen der Ostsee, im sogenannten Haff ("Haff-Zander"). Außerdem ist Zander vom Aralsee über das Schwarze Meer bis in die oberen Teile der Donau sowie im ungarischen Balatonsee zu finden. In Nordeuropa ist er auch in einigen Regionen Finnlands und Schwedens heimisch. Zum Teil wird Zander auch in Teichanlagen gezüchtet.

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