Krustentiere

Krustentiere
Riesen-Garnelen (King Prawns) - Scampi, Nordsee-Krabben, Langusten-Schwänze, Hummer aus Kanada und Europa, Flusskrebse, Mies-Muscheln, Jacobs-Muschelfleisch, Austern: - Diese Leckereien bedeuten stets einen besonderen Genuss!

Garnelen
Nordsee - Krabben (Granat) - die sicher aromatischste Garnele.
Grönland-Shrimps - zart hell-rosa, fest im Fleisch - ein sicheres Zeichen für langsamen Aufwuchs im kristallklaren und kaltem Wasser des Nordatlantiks.
Riesen-Garnelen (King Prawns) wir führen ausschließlich die qualitativ weit bessere "SEAWATER"- Qualität, d.h. nur wilde Garnelen und keine Zucht-Garnelen = "FRESH WATER" - das garantiert ein festes & aromatisches Garnelenfleisch.

Hummer

Europäische Hummer werden seit jeher als eine besondere Delikatesse geschätzt! Die meisten Europäische Hummer werden rund um Großbritannien gefangen, aber auch in den Gewässern vor Norwegen, Schweden bis zur Iberischen Halbinsel.
Amerikanische Hummer sind an der Ostküste Kanadas und der USA beheimatet und haben wirtschaftlich aufgrund der Mengen die weit größere Bedeutung, im Geschmack stehen sie ihren Verwandten aus Europa aber kaum nach.

Langusten
Sie werden weltweit wegen ihres hervorragenden Geschmacks hoch geschätzt! Sie lieben vor allem die gemäßigten Temperaturen, die größten Vorkommen gibt es an den Küsten der tropischen und subtropischen Meere.

Miesmuscheln
Die blauschwarze Miesmuschel war schon den alten Griechen als die essbare Muschel schlechthin bekannt. Im nördlichen Teil aller Ozeane verbreitet, ist sie ein wahres Geschenk der Natur an den Menschen. Mit ihrem schmackhaften Fleisch stellt sie ein hochwertiges Nahrungsmittel dar, das reichlich Mineralsalze, Eisen, die Vitamine A, B. C, D und viel Eiweiß enthält. Muscheln werden vielfach in sogenannten "Muschelgärten" gezüchtet.

 

 


Garnelen sind in Deutschland die populärsten Krebstiere überhaupt. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden sie oft "Krabben" genannt. Das ist falsch: Krabben sind Kurzschwanzkrebse, Garnelen gehören dagegen zu den Langschwanzkrebsen.

Garnelen bilden eine weitverzweigte Familie. Die 2.000 bis 3.000 existierenden Garnelenarten werden nach Größe und Lebensraum (Wassertiefe) eingeteilt. Handelsüblich, international allerdings nicht einheitlich, werden die Garnelen als "Shrimps" und "Prawns" bezeichnet, je nach Größe auch mit Zusätzen "Riesen", "King" oder "Tiger" gehandelt. Außerdem unterscheidet man Warm- und Kaltwassergarnelen sowie Meeres- und Süßwassergarnelen. Fast alle Garnelenarten haben einen schmalen, gebogenen Körper und lange Fühler. Einige Arten wirken leicht durchsichtig und haben eine grün-bräunliche oder rosa bis braunrote Färbung.

Sandgarnele (Nordsee-Garnele)
Die in Deutschland äußerst beliebte Nordsee-Garnele wird oft fälschlicherweise als "Nordsee-Krabbe" gehandelt. In Tiefen bis zu 20 Meter lebend, ist die Nordsee-Garnele ein wichtiges Objekt der Küstenfischerei geworden. Hauptlebensraum ist die Nordsee-Küste vor Holland, Deutschland und Dänemark. Die Nordsee-Garnele wird 5 bis 7cm lang, hat einen durchsichtigen grauen Körper und ein besonders stark ausgeprägtes erstes Scherenpaar. Als Nahrung dienen Kleintiere, Sinkstoffe und Algen. Nordsee-Garnelen werden von speziell ausgerüsteten deutschen, holländischen und dänischen Krabbenkuttern angelandet.

Tiefseegarnele (Eismeergarnele)
Die intensiv rosafarbenen Tiefseegarnelen, u.a. auch als "Shrimps", "Crevette nordique", "Krevetten" oder "Eismeergarnelen" bezeichnet, kommen in nahezu allen größeren Meeren vor. Sie leben über weichem Grund in Tiefen von 200 bis 700 Meter bei Temperaturen von 0 bis 8 Grad Celsius.  Die Tiefseegarnele wird bis zu 16cm lang. Nachts steigen sie in höhere Zonen auf. Hauptnahrung sind kleine Krebstiere und Würmer. Für den Geschmack und die Konsistenz des Garnelenfleisches ist die Wassertiefe des Lebensraumes und die Wassertemperatur von großer Bedeutung. je kälter das Wasser desto feiner das Fleisch. Die Fismeergarnelen aus den norwegischen Fjorden, den Küsten Islands und Grönlands und Alaskas gehören daher zu den besten Geschmacksarten. Tiefseegarnelen werden aus Ländern der nördlichen und südlichen Halbkugel importiert.

Geißel- und Felsengarnele (Riesengarnele)
Hauptlebensräume sind der Pazifik, Indischer Ozean und Atlantik (Seawater-Prawns) beziehungsweise Flussmündungen am Indo-Pazifik, an den südamerikanischen und afrikanischen Küsten (Freshwater-Prawns). Riesengarnelen erreichen bis zu 25cm (Freshwater-Prawns) bzw. 30cm (Seawater-Prawns) Körperlänge. Zunehmende Bedeutung hat die Zucht, z.T. in den eigens angelegten Teichen Indiens und Pakistans, vor allem aber in Aquafarmen südost-asiatischer Länder und Mittelamerika. Hauptlieferanten der Riesengarnelen sind vor allem die Länder Südostasiens.

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Hummer gehören zu den sogenannten Krebs- oder Krustentieren; zoologisch gesehen zählen die Krebstiere zu den Gliederfüßlern.

Hummer sind wohl die auffälligsten, teuersten und begehrtesten Krebstiere des Nordatlantiks. Sie sind Höhlenbewohner, brauchen kühlere Gewässer mit felsigem Untergrund, wo sie sich tagsüber in Höhlen, Felsspalten und -löchern oder in Steinhaufen aufhalten und nachts auf die Jagd gehen. Ihre Nahrung besteht aus Muscheln, Borstenwürmern und manchmal auch aus den eigenen Artgenossen, denn der Hummer ist ein Kannibale. Hummer leben in zwei bis vierzig Meter Tiefe und stellen an ihren Wohnbereich hohe Anforderungen: Bei einer Wassertemperatur von unter 5 Grad Celsius verweigern sie die Nahrungsaufnahme, bei Wärmegraden von 20 bis 22 Grad oder mehr gehen sie zugrunde. Hummer sind sesshafte Tiere: Beobachtungen markierter Hummer über längere Zeit zeigten, dass sie sich höchstens im Umkreis von 4 bis 5 Kilometern um ihren Standort bewegen.

Die Temperaturempfindlichkeit steuert auch die Fortpflanzung. Sie ist nur bei Temperaturen von etwas über 15 Grad Celsius in salzreichem Wasser möglich. Hummer wachsen sehr langsam, wobei sie sich regelmäßig häuten. Erst mit etwa sechs Jahren werden sie geschlechtsreif. Die Männchen sind dann rund 18 Zentimeter lang, die Weibchen etwa 22 Zentimeter, das Gewicht liegt dann bei 350 Gramm. Unmittelbar nach der Häutung der Weibchen findet im Spätsommer die Paarung und damit die Übergabe des Samenpaketes statt, das über den Winter in einer Samenblase des Weibchens aufbewahrt wird. Erst im darauffolgenden Sommer erfolgt die Befruchtung. Das Weibchen legt dann zwischen 5.000 und 40.000 Eier ab. Die Tragezeit dauert je nach Wassertemperatur 10 bis 12 Monate. Die sieben bis acht Millimeter langen Hummer-Larven schwimmen 14 Tage lang frei im Wasser und gehen nach drei Häutungen zum Leben am Boden über.

Hummer können eine maximale Länge von 75 Zentimetern und ein Gewicht von vier Kilogramm erreichen. Die durchschnittliche Fanggröße beträgt jedoch etwa 30 Zentimeter mit einem Gewicht von rund einem Kilogramm. Das auffallendste Körper-Merkmal des Hummers sind die gewaltigen Scheren des ersten Beinpaares, die ihm sein charakteristisches Aussehen verleihen. Sie können bei alten Tieren so groß werden, dass sie mehr als die Hälfte des Körpergewichtes ausmachen.

Die Scheren sind auch ungleich gebaut. Die eine ist mit scharfen Zähnen ausgerüstet und dient vor allem dem Ergreifen von Nahrung und dem Zerschneiden weicherer Nahrungsteile. Die andere, der Form eines Nussknackers ähnelnde, Schere wird zum Zertrümmern harter Gegenstände wie Muscheln oder Schnecken benutzt. Beide Werkzeuge dienen auch als äußerst wirksame Verteidigungswaffen, die in alle Richtungen bewegt und mitunter auch für den Menschen gefährlich werden können. Außerhalb des Wassers verhindert ihr hohes Gewicht allerdings flinke Scherenbewegungen. Eine Kuriosität: Auch unter den Hummern gibt es Rechts- und Linkshänder.

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